Geschichte
   

Erste Erwähnung fand der Sonnenberger Hof im Jahr 1350 in den Büchern des Klosters Heisterbach. Nach einer bewegten Geschichte über die folgenden Jahrhunderte kaufte Ferdinand Schmitt aus Bellinghausen den Hof im Jahr 1913.

Hof alt Die bestehenden Stallgebäude wurden daraufhin durch massive Bauten ersetzt.Aus dem Erbe seiner Großmutter besass Ferdinand bereits einen Großteil des Landes am Sonnenberg und konnte noch einiges dazu erwerben. 1920 wurde die erste Wasserleitung von Sonderbusch aus zum Sonnenberger Hof gelegt. In den Scheunen wurde im Herbst die Ernte der umliegenden Felder eingelagert.

Als sein Sohn Heinrich, 1950, aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, überschrieb Ferdinand den Hof an Ihn. Noch im gleichen Jahr wurde das über 300 Jahre alte Wohnhaus abgerissen und durch ein Neues ersetzt. Ein Jahr später heiratete er Hedwig und die beiden betrieben traditionelle Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt auf der Milchviehaltung und –zucht. Auch die Pferdehaltung und –zucht hatte stets einen besonderen Stellenwert auf dem Sonnenberger Hof und bald wurden die ersten Obstplantagen angelegt.

Hof aktuell

1979 übergab Heinrich den Hof an seinen Sohn Heiner Schmitt. In den Folgejahren wurde der Obstanbau weiter ausgedehnt und stellt heute den wichtigsten Betriebszweig dar. Neben einem reichen Angebot an Apfelsorten werden heute auch Erdbeeren angebaut. Bei der Pferdehaltung spezialisierte man sich mit dem Neubau von Offenställen mit Paddocks auf die Pensionspferdehaltung für Islandpferde.