Weide
   

Die Weideflächen liegen arrondiert um die Reit- und Stallanlagen. So haben die Besitzer auch während der Weidesaison schnellen Zugriff auf ihre Pferde. Die Weiden werden konventionell bewirtschaftet und den Pferden portioniert als Umtriebsweiden angeboten. Dadurch wird einer Überbeweidung entgegengewirkt und eine dichte Grasnarbe mit artenreicher Gräsergesellschaft gefördert. Wertvolle Gräser und Kräuter werden auf diese Weise erhalten. Auf jeder Weide befinden sich automatische Selbsttränken.

 
Weide
Durch ein effizientes Weidemanagement ist das Aufkommen unerwünschter Kräuter (wie z.B. Ampfer) verschwindend gering. Giftpflanzen, wie aktuell das Jakobskreuzkraut, werden prophylaktisch bekämpft.
Einem erhöhten Endoparasiten-Befall der Wiesen wird durch unterschiedliche Maßnahmen entgegengewirkt.  Neben der regelmäßigen und konsequenten Verabreichung von Wurmkuren an alle Pferde, werden die Wiesen gekalkt und nachgemäht. Überdies gibt es keine Standbeweidung und nach der Nutzung liegen die Wiesen für mindestens drei Monate brach. Strohballen
   
Heuernte Die Futterbergung geschieht auf den eigenen Flächen. Es wird einerseits ein schmackhaftes und qualitativ hochwertiges Heu produziert, das reich an wichtigen Mineralien und Vitaminen ist. Andererseits wird Heulage hergestellt, die auf Grund des späten Schnittzeitpunktes durch einen relativ geringen Proteinanteil in Kombination mit einem hohen Rohfaseranteil gekennzeichnet ist. Sie stellt damit ideales Pferdefutter, auch für Allergiker, dar.